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Automatikuhren Test, Vergleich & Ratgeber 2021

Automatikuhr.net – Alles rund um Automatikuhren

So funktioniert eine Automatikuhr

Bei Handaufzugswerken muss der Zugfeder neue Energie zugeführt werden. Dazu ist die Krone so lange vorsichtig hin- und her zu drehen, bis ein Widerstand spürbar wird. Über das Aufzugssystem gelangt diese Energie zum Federhaus und damit zur Zugfeder. Das Gesperr verhindert dabei ein Zurückdrehen des Sperrrades und die Entspannung der Zugfeder auf dem Wege über das Aufzugssystem.

Diese Arbeit wird dem Besitzer einer Armbanduhr mit automatischem Aufzug von einem kleinen Zusatzwerk abgenommen, mit dessen Hilfe die aus den Armbewegungen resultierende kinetische Energie zum Spannen der Zugfeder nutzbar gemacht wird. Damit bietet die Armbanduhr mit automatischem Aufzug jedoch nicht nur ein höheres Maß an Bequemlichkeit, sondern, als weiteren Vorteil, auch eine größere Ganggenauigkeit.

Diese resultiert letztlich aus einem konstanteren Drehmoment der Zugfeder, die ja durch jede Handbewegung nachgespannt wird. Antriebseinheit des automatischen Aufzugssystems ist heute fast ausnahmslos ein Rotor. Bis in die Fünfziger Jahre wurden dagegen hauptsächlich Pendelschlagmassen verwendet, die sich hin- und herbewegten und deren Weg beidseitig durch Pufferfedern begrenzt war.

Zwischen Rotorwelle und Sperrrad sind bei modernen Konstruktionen zwei Getriebe geschaltet: Das Wechselgetriebe formt die beiden Drehrichtungen des Rotors in die eine um, die zum Spannen der Zugfeder benötigt wird. Wechselgetriebe erhöhen die Effizienz automatischer Aufzüge, da alle Rotorbewegungen sinnvoll ausgenutzt werden können. Das Reduktionsgetriebe transformiert die schnellen Rotorbewegungen in langsame Drehbewegungen mit höherem Drehmoment, die sich wiederum zum Spannen der Zugfeder verwenden lassen.

Eine weitere Besonderheit bei Uhrwerken mit automatischem Aufzug verhindert, dass die Zugfeder überspannt werden und damit reißen kann. Zu diesem Zweck wird bei Armbanduhren mit automatischem Aufzug das äußere Ende der Zugfeder nicht direkt mit der Federhaustrommel verbunden, sondern mit einer Art Rutschkupplung verknüpft. Sobald die Zugfeder ihr Spannungsmaximum erreicht hat, rutscht der „Gleitzaum“ an der inneren Wand der Federhaustrommel entlang.

Um ein Uhrwerk mit automatischem Aufzug entstehen zu lassen, sind rund 160 Teile erforderlich. Dass sie, sorgfältig zusammengefügt, imstande sind, etwas Abstraktes wie die Zeit zu messen, ist Ausdruck einer fast genialen Symbiose. Die gestaltlose Zeit wird durch das tickende Werk der mechanischen Räderuhr mit einem Mantel technischer Ästhetik umhüllt. Bei komplizierten Uhrwerken können es viele hundert Teile sein, die benötigt werden.

Die beliebtesten Automatikuhren im Test

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Verschiedene Arten von Uhren im Detail

Es gibt zahlreiche verschiedene Uhren. Einmal werden sie nach ihrer Herkunft unterschieden, zum Beispiel Uhren aus Glashütte, der Schweiz oder Schwarzwälder Kuckucksuhren. Eine weitere Unterscheidungsmöglichkeit ist die Art der Zeitanzeige, zum Beispiel analog oder digital. Analog ist die Zeitanzeige mit 2 oder 3 Zeigern, bei der Digitaluhr kommen Quarze zum Einsatz und die Darstellung der Uhrzeit erfolgt elektronisch durch Teilung der Stunde mit Hilfe eines Doppelpunktes von der Minute. Daneben gibt es aber ganz viele verschiedene Arten von Uhren.

Armbanduhren werden am Handgelenk getragen. Hier gibt es filigrane oder sportliche Modelle für die Damen sowie sportliche und größere Ausführungen für die Herren. Auch bunte Kinder- und Teenie-Modelle mit Motiven und gemusterten Armbändern sind trendy und chic. Von Jugendlichen werden oft auch Markenuhren namhafter Designer bewundert und auch gekauft, wenn es das Budget hergibt. Küchen- und Wanduhren werden meist in Küchen oder Wohnräumen aufgehängt. Es gibt hier Modelle mit und ohne Pendel und/oder Schlagwerk.

Die Ausführungen reichen von klassisch-elegant bis hin zu modern. Bahnhofsuhren zeigen die Abfahrts- oder Ankunftszeit von Zügen auf Bahnhöfen. Alt hergebracht sind das die Bahnhofsuhren mit den großen lärmenden Zeigern; moderne Modelle arbeiten auch hier elektronisch mit Digitalanzeige. Weiterhin gibt es Regulatoren, die in Omas Diele mit lautem Gongschlag die Stunden zählen.

Auch Kaminuhren kennt man schon von früher her. Diese liegen bzw. stehen auch heute noch oft auf Schränken. Sonnenuhren findet man in den Gärten oder an Häusern, die wohl bekannteste ist auf der Blumeninsel Mainau am Bodensee zu bestaunen. Kurzzeitwecker und Eieruhren sind wichtig für die Bestimmung der Gar-Dauer von Speisen. Alle möglichen Uhren findet man im Uhren im Internet.

Warum überhaupt eine Automatikuhr?

Im alltäglichen Leben sind viele Menschen auf Zeitangaben besonders angewiesen. Jeder kennt es bestimmt, wenn man unbedingt die Uhrzeit wissen möchte und weit und breit keine Anzeige in Sicht. Ohne die Armbanduhr am Handgelenk fühlt man sich mitunter auch unvollständig. Wer keine Uhr tragen möchte der kann wie in den meisten Fällen doch noch auf das Handy zurückgreifen, das fast jeder Mensch bei sich trägt. Uhren sind aber nicht nur ein notwendiges Accessoire sondern können auch schmücken. Neben Ohrringen, Ketten und Ringen kann auch eine passende Armbanduhr ein Outfit einer Frau perfekt abrunden.

Aber auch Männer tragen ihre Uhren gern bei sich. Im alltäglichen Leben sind viele Menschen auf Zeitangaben besonders angewiesen. Es gibt bei den Modellen verschiedene Ausführungen. Eine Automatik-Armbanduhr ist eine Uhr die mechanisch funktioniert. Diese Art der Uhren hat ein Gewicht, welches auf einer Drehscheibe innerhalb des Uhrgehäuses angebracht ist. Der eingebaute halbförmige und kugelgelagerte Rotor wird durch die Bewegungen des Trägers bewegt und durch kreisförmige Bewegungen umgesetzt. Im Grunde funktioniert eine Automatikuhr wie auch eine mechanische Uhr mit einer Feder. Diese muss für den Einsatz öfter aufgezogen werden.

Im Falle der Automatikuhren erfolgt diese mittels eines Rotors, denn man auch als Anker bezeichnet. Dieser Rotor ist im Gehäuse der Uhr am Räderwerk befestigt. Dieser Rotor kann sich dann durch die Bewegungen des Trägers immer wieder selbst neu aufziehen. Sofern die Uhr bewegt wird, kann der Rotor einen Antrieb des Schwingradsystems bewirken. Dieses System nennt man auch Unruh. Um ein unnötiges Aufziehen der Feder zu verhindern ist in den meisten Automatik Armbanduhren eine Rutschkupplung eingebaut. Es gibt neben der automatischen Aufzugsmethode auch die Variante des Aufziehens per Hand.

Um dies zu erreichen muss man die sogenannte Krone in Uhrzeigersinn drehen, wobei man meist ein Klicken des Räderwerkes vernehmen kann. Je mehr man die Uhr manuell aufzieht, desto länger bleibt sie dann in Betrieb ehe ein erneutes Aufziehen notwendig wird. Einige Modelle verfügen sogar über eine Anzeige, die bekannt gibt wie lange die Uhr noch laufen würde. Ein Problem gibt es jedoch mit den Automatik Armbanduhren. Wenn man sie ein paar Tage nicht am Gelenk getragen hat, bleiben sie vor der nächsten Nutzung oftmals schon stehen. Will man die Automatikuhr auch während des Nichttragens in Bewegung halten, dann gibt es dafür spezielle Uhrenbeweger.

Diese übernehmen dann das Bewegen des Trägers und ermöglichen so das automatische Aufziehen. Mittlerweile gibt es einige verschiedene Anbieter der Automatikuhren, die oftmals aber auch ihren Preis haben. So trifft man bei der Suche nach einer entsprechenden Uhr mitunter auf Namen wie Rolex oder ähnliche Hersteller, die den Wert der Uhren meistens noch mehr erhöhen. Eine Automatik Armbanduhr ist daher nicht unbedingt für jedes Handgelenk geeignet.